Hochzeit in Savognin, Graubünden

Eine Berghochzeit im historischen Maiensässdörfchen Radons

Eine Hochzeitslocation mitten in der wilden, unberührten Bergwelt Graubündens

Die Hochzeit von L&G begann mit der Vorbereitung und dem Brautpaarshooting im Berghuus Radons — einer historischen Herberge am Fusse des Piz Forbesch. Und als wäre das nicht schon spektakulär genug, fuhren sie für die freie Trauung hinauf zur Kapelle Salaschigns, die auf einer Sonnenterrasse hoch über dem Tal liegt. Für das Fest ging es zurück ins Bergdörfchen Radons, wo sich das Brautpaar vor beeindruckender Bergkulisse und begleitet vom Pfeiffen der Murmeltiere bis in die frühen Morgenstunden feiern liess.

Für mich als Hochzeitsfotografin in Graubünden war diese Hochzeit ein absolutes Highlight des Jahres.

Vorbereitung im Berghuus Radons

Das Brautpaar übernachtete bereits die Nacht vor der Hochzeit im Berghuus. Ich begleitete zuerst die Braut, die sich mit ihrer Schwester im Spa-Bereich schminken und frisieren liess. Sie hatten mir im Vorfeld gesagt, dass sie keinen First Look wollen — alles sollte locker und spontan bleiben, so wie es sich in der Situation ergibt. Und genau so war es: unglaublich entspannt. Der Bräutigam machte sich derweil mit seinem Best Man im Schlafzimmer parat.

Das Innere des Berghauses mit seinem wunderschönen Altholzausbau verströmt pures Alphütten-Feeling. Die warmen Holztöne, das Licht, das durch die kleinen Fenster die Räume erhellt — und immer der Blick auf das Bündner Bergpanorama.

Brautpaarshooting mit Blick auf den Piz Forbesch

Das erste Brautpaarshooting machten wir auf einer sattgrünen Wiese vor dem Berghuus Radons — umgeben von Frühlingsblumen und mit freiem Blick auf das weitläufige Tal und den Piz Forbesch. Die Farben der Frühlingsblumen, das Bergpanorama und natürlich das wunderschöne Brautpaar — für mich als Hochzeitsfotografin ein absolutes Traumsujet.

Zweites Brautpaarshooting bei Abenddämmerung

Geplant war, nochmals bei Abenddämmerung zu fotografieren — doch wir mussten es etwas vorverschieben und die Sonne stand noch immer hoch am Himmel. Ich bin so froh, dass wir die Fotos trotzdem machten. Dieser Spot war bereits bei der Locationbesichtigung mein absoluter Favorit — die Bilder vor dieser rauhen, wilden Bergkulisse repräsentieren genau das, was ich mache: Berghochzeiten in Graubünden.

Freie Trauung vor der Kapelle Salaschigns

Auf der Wiese vor der Kapelle Salaschigns wurden Stühle aufgestellt — links und rechts, mit einem Gang in der Mitte — und am Ende stand ein Blumenbogen mit imposantem Blick ins Tal. Während der Trauung wurde gesungen, geweint, aber auch viel gelacht. Die Sonne strahlte und brachte viele Gäste — besonders die Männer in ihren Anzügen — zum Schwitzen, mir sogar einen leichten Sonnenbrand. Nach der Trauung stand der Apéro bereit, und die mehrheitlich aus dem Aargau angereisten Gäste genossen das Bündner Bergpanorama bei einem Glas Wein und feinen Häppchen mit Bündnerfleisch und Alpkäse.

Hochzeitsfest im Camping Muntanela

Einige Gäste reisten mit dem Camper an, andere schlugen ein Zelt auf der Wiese auf. Auf der grossen Holzterrasse des Restaurants Muntanela gab es feine Drinks, Spiele und Überraschungen für das Brautpaar. Es war so herrlich auf der Terrasse, dass es die Tätschmeister einiges an Überredungskunst kostete, die Hochzeitsgesellschaft für das Abendessen ins Restaurant zu locken. Als das Essen serviert wurde, verabschiedete ich mich. Später erzählte mir das Brautpaar, dass sie noch bis vier Uhr morgens gefeiert und getanzt haben.

Was für eine traumhafte Berghochzeit!

Danke, L&G, dass ich euch an eurem grossen Tag begleiten durfte. Ihr wart so gelassen und habt den Moment sichtlich einfach genossen.

Ich wünsche euch die tollsten Abenteuer auf eurem gemeinsamen Lebensweg. Enjoy the ride!

Wollt ihr mich auch bei eurer Hochzeit als Hochzeitsfotografin dabeihaben?